Bio

Musik und Literatur im Blut

Christian bisher…

„Und dann stellten wir fest: wir leben alle in einer anderen Stadt. In einer warmherzigen, eiskalten, kontaktfreudigen, arroganten, herzlichen, langweiligen, eleganten, spießigen, in einem Scheißnest, in einer Weltstadt!“ Dieses kurze Zitat von Lore Lorentz beschreibt einen Ausschnitt aus einem Gespräch, das die Kabarettistin einmal mit Düsseldorfern über Düsseldorf führte, eben jenes Düsseldorf, in dem Christian Jahl geboren wurde und das er auch genau so kennen und schätzen gelernt hat, .

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Es ist fast so, als wäre diese Beschreibung in seine Musik und das Schreiben eingeflossen. Denn auch seine Sachen können bisweilen die oben dargelegten Attribute spiegeln. Musikalisch kann er mitunter in fast herzlicher Unbekümmertheit den Sound des aktuellen Zeitgeistes ignorieren und nach 80ern oder 70ern klingen, wobei er sich nicht fragt, ob man heute noch ein Gitarrensolo spielen sollte oder eine romantische Liebesgeschichte eher nicht im Hip-Hop-Stil erzählen sollte, was wahrscheinlich keine street credibility bringt. Genau so kann seine Herangehensweise fast als spießig-konservativ gesehen werden, wenn er mit manchen Texten tief in den großen, alten Klischeekisten der Bilder und Vergleiche gräbt. Diese Ader hatte er übrigens schon als Teen, wenn er gerne klassische Dichtung las. Dort fand er Reime über die Themen, die ihn beschäftigten, Themen wie Liebe, Freundschaft, Mystik, Aufbruch oder Fernweh. Musikalisch fühlt sich der Rockpoet zum klassischen Poprock von den Beatles bishin zu aktuellen Bands wie Coldplay und dem Jazz hingezogen, wo ihn der Swing von Glenn Miller genauso anspricht wie der Jazzrock von Weather Report.

Lehre

Christian Jahl bringt sich zunächst viel selbst bei und bekommt schließlich Gitarrenunterricht bei Raughi Ebert (Tierra Negra), Thomas Battenstein, mit dem er später in Projekten zusammenarbeiten sollte, und Prof. Leonhard Beck (Folkwang Essen, Abt. Duisburg). Nach dem Abitur entscheidet er sich für ein Studium der Musikwissenschaften, Germanistik und Anglistik. Womit er seinen Neigungen nachgibt, denen nach Musik und Literatur. Er lernt durch die Hochschule und den Komponisten Carlo Inderhees viel zur Komposition und Harmonielehre. Inderhees eröffnet ihm in Privatstunden neue Sichtweisen und bringt ihn mit moderner, experi-menteller Klassik in Berührung. Schließlich schließt er das Studium, das ihn auch nach London führt, mit dem Magistertitel ab.

Spielen

Von der Coverband und eigener Gruppe bis zu Projekten wie die Oper „Gretel und die Hexe“, unter der Leitung des britischen Musikpädagogen und Komponisten David Graham, lässt der junge Christian keine Möglichkeit aus, Musik zu machen. Was ihm später in den verschiedensten Projekten helfen wird, da er sich gut auf die emotionale Sprache verschiedenster Musik einlassen kann. Auch in seinem Schreibstil zeigt sich diese Fähigkeit, wenn er mal modern, sentenzenhaft, mal fast klassisch scheibt. Ab den späteren 90er Jahren kommt es so zu ersten Veröffentlichungen in Musik und Wort. Wobei sein Stil einerseits von der klassischen, lateinamerikanischen Gitarre und andererseits von angloamerikanischem Poprock und Jazz gefärbt ist.

Bühne

Auf die Bühne hat es den offenen und kommunikativen Mann aus dem Rheinland schon in der Grundschule getrieben, als er bei Schulver-anstaltungen und Festen erste Bekanntschaft mit dem Publikum machen durfte. Dies setzte sich dann später fort. „Es ist das schönste und dankbarste auf der Bühne zu stehen, aber auch das anstrengendste, unmittelbarste. Egal ob man nun spielt, singt oder liest,“ so der Künstler. Christian Jahl präsentiert gleichermaßen gerne seine Songs und Texte vor seinem Publikum, das ihm das wichtigste ist.

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