AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Allgemeines

  1. Die AGB gelten für alle von Christian Jahl übernommenen Aufträge in den auf www.christianjahl.de angebotenen Bereichen. Hierzu zählen Musikberatung und Musikrecherche, Konzeption, Komposition, Texte für Lieder oder Webseiten oder PR oder Booklet oder Artist Cards, Bearbeitung bereits bestehender Werke, Arrangement, Layouts (Demonstrationsaufnahmen), Produktions- und Tonstudio-Arbeiten und Bühnenauftritte als Solokünstler oder Musiker.
  2. Auftraggeber ist, wer die Durchführung der Serviceleistung schriftlich und/oder mündlich veranlasst hat, auch wenn die Erteilung der Rechnung auf seinen Wunsch an einen Dritten erfolgt. Somit haftet der Auftraggeber neben dem Dritten in vollem Umfang für den Rechnungsbetrag.
  3. Für zusätzliche Produktionsbereiche wie Coverdesign, Logodesign, Tonstudios, Mastering und Mix wird der Auftraggeber nach Notwendigkeit oder auf Wunsch entsprechende Angebote von dritten Unternehmen oder Freiberuflern von Christan Jahl erhalten.

II. Nutzungs- und Leistungsschutzrechte

  1. Für die Bearbeitung oder Verwendung geschützter Werke oder Sprache obliegt es dem Auftraggeber, die notwendige Erlaubnis des Originalurhebers einzuholen. Rechte, die die Urheber von Werken an die GEMA und/oder Musikverlage übertragen haben, sind nicht übertragbar. Der Auftraggeber verpflichtet sich folglich, alle anfallenden Gebühren für die mechanische Vervielfältigung, öffentliche Aufführung etc. im Verhältnis zu den Verwertungsgesellschaften (wie bspw. der GEMA und der GVL oder vergleichbaren Organisationen im Ausland), Musikverlagen und/oder Urhebern ordnungsgemäß zu entrichten. Christian Jahl ist im Falle der Verwendung von durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellten Materialien nicht verpflichtet nachzuprüfen, inwieweit der Inhalt bestellter Arbeiten gegen gesetzliche Vorschriften verstößt. Ist dies der Fall, haftet der Auftraggeber für alle daraus entstehenden Nachteile oder Schäden und hält Christian Jahl insbesondere von Ansprüchen Dritter frei.
  2. Für die Nutzung von Musik im Rahmen von Webseiten oder zur Präsentation im Netz können unter Umständen Sonderkonditionen gelten, welche die anfallenden Gebühren verändern können. Christian Jahl wird dies im gegebenen Fall mit dem Auftraggeber besprechen und die möglichen Änderungen schriftlich festhalten.

 III. Zahlungsmodalitäten

  1. Die Rechnungshöhe wird mit jedem Auftraggeber individuell nach Vorlage eines schriftlichen Angebotes besprochen und schriftlich bestätigt.
  2. Jede Rechnung ist innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserhalt netto und in voller Höhe zu zahlen. Sie gilt dann als gezahlt, wenn Christian Jahl in Gänze über die Summe verfügen kann. Andere Zahlungsmodalitäten sind nur nach gesonderter Absprache und schriftlicher Zusatzvereinbarung möglich. Das Werk oder das Produkt bleibt bis zur vollständigen Zahlung im Besitz von Christian Jahl und darf nicht genutzt werden.
  3. Gagenzahlungen für Bühnenengagements werden schriftlich in einem gesonderten Gastspiel-/Künstlervertrag festgehalten.

IV. Gewährleistung/Nachbesserung

  1. Für den Fall, dass der Auftrag die Durchführung der Werkaufnahme als Produktionsbeauftragter umfasst, ist Christian Jahl verpflichtet, einen technisch einwandfreien geeigneten Tonträger abzuliefern.
  2. Für den Fall des Schreibens von Texten für Lieder, Webseiten, PR-Materialien und/oder Artist Cards ist Christian Jahl verpflichtet eine orthografisch einwandfreie Arbeit abzuliefern. Die Texte werden nach gesonderter Absprache mit dem Auftraggeber in gedruckter Form auf Papier und/oder als digitales PDF-Dokument abgeliefert.
  3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle Leistungen von Christian Jahl unverzüglich nach Übergabe durch einen qualifizierten Mitarbeiter untersuchen zu lassen.  Der Auftraggeber verpflichtet sich die Arbeit nach Erhalt von einem fachlich kompetenten Mitarbeiter begutachten zu lassen. Mängel müssen in beiden Fällen schriftlich unter genauer Beschreibung der Beanstandung erfolgen und spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe des Werkes an den Auftraggeber bei Christian Jahl eingegangen sein. Danach gilt das Werk in Bezug auf offene Mängel als vertragsgemäß. Für nicht erkennbare Mängel gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.
  4. Sound, Klangbild, Stilistik, Text und Inhalt werden ausdrücklich nach Wunsch des Auftraggebers gestaltet. Sollte sich die Vorstellung des Auftraggebers bezüglich Sound und/oder Klangbild, Stilistik und/oder Text nach Ablauf der 14 Tage und vertragsmäßigen Abwicklung des Auftrages ändern, so können etwaige Änderungen nur im Rahmen eines neuen Auftrages durchgeführt werden.
  5. Nimmt der Auftraggeber ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Christian Jahl Eingriffe in dem Werk und/oder dem Text vor oder lässt sie von Dritten vornehmen, erlischt jegliche Gewährleistung, sofern durch diese Eingriffe ein Fehler und/oder Schaden entsteht und/oder soweit hierdurch ein Fehler und/oder Schaden verstärkt wird. Den Beweis dafür, dass der Schaden nicht durch den von ihm vorgenommenen/veranlassten Eingriff verursacht bzw. verstärkt wurde, hat der Auftraggeber selbst zu führen.
  6. Für Bearbeitungsschäden an fremdem Bild- und Tonmaterial und Textmaterial haftet Christian Jahl nur bis zum Materialwert des Tonträgermaterials oder des Textmaterials. Für Schäden an unwiederbringlichen oder schwer ersetzlichen Bild- und Tonaufnahmen und Textmaterial übernimmt Christian Jahl ebenfalls keine Haftung über den reinen Materialwert hinaus.
  7. Christian Jahl haftet nicht für nicht oder nur teilweise erbrachte oder nicht den Qualitätsstandards entsprechende Arbeitsleistungen seitens freier Mitarbeiter und/oder beauftragter Firmen/ Unternehmen, deren Dienste zur Durchführung des Auftrages nötig sind und nach genauer Absprache mit dem Auftraggeber in Anspruch genommen wurden.
  8. Schadensersatz kann nur dann gegen Christian Jahl geltend gemacht werden, wenn grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt und nachgewiesen wird. Dies gilt auch für die im Rahmen des Auftrages beauftragten freien Mitarbeiter und/oder Firmen/Unternehmen.
  9. Beanstandungen nach Beratungsgesprächen und/oder Musik Supervision müssen schriftlich unter genauer Beschreibung erfolgen und spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe des Essays (siehe Kap. IV, 7) an den Auftraggeber eingegangen sein. Danach gilt die Beratung in Bezug auf offene Beanstandungen als vertragsgemäß. Für nicht erkennbare Mängel gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.

 

IV. Regelungen für Komposition, Songwriting und Beratung

  1. Als Komposition und/oder Song gilt ein Werk in jeder seiner Schaffensphase und Form. Hierbei ist es unmaßgeblich in welcher Form (als Notation, handgeschrieben oder Lay Out/Demonstrationsaufnahme) es vorliegt.
  2. Als Songtext oder PR-Text oder thematisch abgrenzbarer Text gilt ein Text in jeder Schaffensphase und Form. Hierbei ist es unmaßgeblich in welcher Form (Notiz, Plan, digitale Textdatei) er vorliegt.
  3. Nutzungsrechte an Layouts werden nicht übertragen. Gesonderte, auf Wunsch des Auftraggebers produzierte Lay Outs für etwaige Präsentationszwecke, werden besprochen und nach schriftlich festgehaltenen Modalitäten separat abgerechnet.
  4. Durch den Auftrag anfallende Nebenkosten (z.B. Reisekosten, Spesen, Geräteverleih) gehen zu Lasten des Auftraggebers. Zusätzlich nötige Sprecher, SängerInnen und/oder Musiker werden ausschließlich nach Absprache namens, im Auftrag und auf Rechnung des Auftraggebers engagiert.
  5. Christian Jahl überträgt die Nutzungsrechte mit oder ohne Ansprüche Dritter. Christian Jahl behält sich vor, seine urheberrechtlichen Nutzungsrechte durch einen externen Musikverlag verwalten zu lassen. Die direkte Vergütung des Verlages fällt nicht in die Zuständigkeit des Auftraggebers. Christian Jahl ist berechtigt, die Komposition für eigene Demonstrationszwecke (Demo-CD, Webseite, Showreel) zu verwerten. Sollte eine Komposition 12 Monate nach Abnahme nicht veröffentlicht worden sein, ist Christian Jahl berechtigt, dem Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zur Veröffentlichung von mindestens 3 Wochen zu setzen. Verstreicht auch diese Nachfrist fruchtlos, fallen die Rechte mit Ablauf der Nachfrist auf Christian Jahl zur ausschließlichen Verwertung zurück. Vergütungsansprüche Christian Jahls nach Maßgabe der mit dem Auftraggeber getroffenen Vereinbarung bleiben unberührt von einem solchen Rechterückfall.
  6. Christian Jahl überträgt dem Auftraggeber urheberrechtliche Nutzungsrechte zu dem vertraglich vereinbarten Zweck. Die Übertragung darüber hinausgehender Nutzungsrechte bedarf für jeden Einzelfall einer besonderen und individuellen schriftlichen Vereinbarung. Ohne vorherige schriftliche Einwilligung Christian Jahls ist der Auftraggeber insbesondere nicht berechtigt die Komposition umzugestalten, zu bearbeiten, neu aufzunehmen oder mit Bild-, Text- und/oder Tonmaterial eines anderen Produktes als dem vertraglich vereinbarten zu synchronisieren. Gleiches gilt für sämtliche von Christian Jahl verfassten Texte.
  7. Christian Jahl hat Anspruch darauf, in branchenübliche Weise als Urheber genannt zu werden (Beschriftung sämtlicher Sendekopien, Copyright-Vermerk im Vor- oder Abspann bei Bildtonträgern u.ä.) Der Auftraggeber ist ohne schriftliche Mitteilung an Christian Jahl nicht berechtigt, die von Christian Jahl angegebene Werkbezeichnung bzw. den von Christian Jahl verwendeten bzw. angemeldeten Titel einer Produktion zu verändern.
  8. Bei Beratungen gleich welchen Ausmaßes übernimmt Christian Jahl keine Verantwortung für die Umsetzung und Durchführung der Beratungsergebnisse. Mit Abgabe der Beratungsergebnisse in Form eines Essays (gedruckt und/oder als digitales PDF) ist jede Beratung und Musik Supervision abgeschlossen. Eine weitere Beratung ist nach Abgabe des Essays nur im Rahmen eines neuen, schriftlich erteilten Auftrages möglich.
  9. Die nach bestem Gewissen erarbeiteten Ergebnisse und Ratschläge sind von Christian Jahl sorgfältig erwogen und geprüft worden. Dennoch sind sie keine Garantie für künstlerischen und/oder wirtschaftlichen Erfolg. Christian Jahl haftet somit nicht für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden.
  10. Bei der Klärung von Lizenzfragen, Nutzungsrechten etc. gelten die gesetzlichen Grundlagen zum Zeitpunkt der Beratung. Ist also eine Beratung vertragsgemäß haftet Christian Jahl nicht für Konsequenzen, welche aus zukünftigen Änderungen der gestzlichen Grundlagen entstehen könnten.

V. Vorzeitige Beendigung /Abbruch der Arbeiten

  1. Sollte der Auftrag seitens des Auftraggebers vor Beginn der Arbeiten aus Gründen, die Christian Jahl nicht zu verantworten hat, beendet werden, so ist Christian Jahl ein Ausfallhonorar in Höhe von mindestens 50% des vereinbarten Honorars zu zahlen.
  2. Bei Abbruch der bereits begonnenen Komposition oder Produktion oder Recherche oder Beratung seitens des Auftraggebers aus Gründen, die Christian Jahl nicht zu verantworten hat, ist das volle, vorher abgesprochene Honorar an Christian Jahl zu zahlen. Die Arbeit gilt dann als begonnen, wenn nachweislich die vertraglich zugesicherte Dienstleistung oder das Produkt im Entstehungsprozess ist. Hierzu zählen auch schon Skizzen und handschriftliche Notizen und/oder Konzepte.

VII. Eigentum

  1. Bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus dem Vertrag verbleiben das Eigentum an den die Werkaufnahme verkörpernden Tonträgern, Notationen, Konzepten und Texten sowie sämtliche Rechte an alle im Rahmen des Auftrages erstellten Werken bei Christian Jahl. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Nutzungsrechte an den im Rahmen des Vertrages abgelieferten Materialien bis zur vollständigen Bezahlung aller offenen Forderungen aus dem Vertrag. Der Auftraggeber ist somit nicht berechtigt, derartige Materialien in irgendeiner Form zu verwenden, durch Dritte verwenden zu lassen oder Dritten in der Form zu präsentieren, dass diese das Werk nutzen können. Bei vertragswidrigem Verhalten des Auftraggebers ist Christian Jahl berechtigt, die Werkaufnahme zurückzuverlangen. In der Zurücknahme sowie in der Pfändung der Vorbehaltsache liegt kein Rücktritt vom Vertrag.
  2. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen seitens Dritter hat der Auftraggeber Christian Jahl sofort in Schriftform zu informieren.

VIII. Allgemeine Bestimmungen

  1. Gerichtsstand ist Düsseldorf als Wohn- und Geschäftssitz von Christian Jahl.
  2. Gleiches gilt für den Erfüllungsort, außer bei ergänzenden und von beiden Parteien entschiedenen Orten.
  3. Die AGB gelten als für beide Parteien bindend und umfassend.
  4. Änderungen und/oder Ergänzungen einzelner Teile oder Paragraphen der AGB müssen in Schriftform erfolgen. Die von den Änderungen bzw. Ergänzungen nicht betroffenen Teile bleiben in ihrer Gültigkeit unberührt.